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Das Wichtigste auf einen Blick über die Vereinigung von Ärzten und Institutionen, die sich der Verhandlung des Unfalls und dessen Folgen widmen.

Geschichte


Der Anlass zur Grndung der „Gesellschaft der Schweizer Unfallrzte“ 7.1.1912 in Bern war die Absicht, die Unfallmedizin im Medizinstudium als Prfungsfach einzufhren. Die Ziele waren: Unfallmedizinisch engagierte Schweizer Aerzte zu vereinigen und wichtige Unfall- und Standesfragen zu studieren. Die erste Jahresversammlung fand am 28.4.12 in Olten statt.

1928 wurde der Name in „Schweizerische Gesellschaft fr Unfallmedizin und Berufskrankheiten SGUB“ abgendert. Es gab nun auch die Mglichkeit der ausserordentlichen Mitgliedschaft fr Personen oder Korporationen, die nicht Aerzte waren. Seit 1958 gibt es auch die Mglichkeit der Freimitglieder (ehemalige ordentliche Mitglieder, die nicht mehr berufsttig sind) und seit 1961 knnen auch auslndische Aerzte Mitglieder werden.

1981 wurden die Ziele der Gesellschaft neu formuliert:

 Vereinigung der Aerzte, die sich speziell fr die Unfallmedizin (Arbeits-, Sport- und Verkehrsunflle usw.) und fr die Berufskrankheiten interessieren.

 Studium wissenschaftlicher Fragen im Zusammenhang mit Unfallmedizin und den Berufskrankheiten, sowie Frderung ihrer Mitglieder.

 Studium allgemeiner Probleme aus den Ttigkeitsgebiet der Gesellschaft, speziell Unfallverhtung, Prophylaxe der Berufskrankheiten, Invaliditt, Rehabilitation, Verkehrsmedizin usw.

 Bekanntgabe der Ansicht der Gesellschaft an Behrden sowie ffentliche und private Versicherungstrger in Fragen, die in Zusammenhang mit den statuarischen Zielen stehen.

Fr auslndische Aerzte wurde neu der Status der korrespondierenden Mitglieder geschaffen.

1983 wurden die Aktivitten der Gesellschaft von Chirurgen- und Orthopdenkreisen als Konkurrenzierung und Doppelspurigkeit zu den bestehenden Fachgesellschaften kritisiert. Man empfahl deshalb eine vermehrte Hinwendung der Gesellschaft zur Versicherungsmedizin. In der Folge wurden gemeinsame Jahresversammlungen mit andern Fachgesellschaften durchgefhrt, die Anzahl der eigenen Jahresversammlungen wurde reduziert. Die Versicherungsmedizin kam 1985 sehr intensiv zum Zuge in Zusammenhang mit der Revision des KVG. Die Diskussionen um die Weiterexistenz der Gesellschaft verstummten dann.

1992 wurde der Name in „Schweizerische Gesellschaft fr Traumatologie und Versicherungsmedizin SGTV“ gendert. Damit wurde die Ablsung der Arbeitsmedizin von der Traumatologie statuarisch besiegelt. Die Ziele der Gesellschaft wurden in Art. 3 der neuen Statuten festgelegt:

Die Ziele der Gesellschaft wurden in Art. 3 der neuen Statuten festgelegt:

 Vereinigung der Aerzte aller Fachrichtungen und anderer Interessenten, die sich besonders mit der Traumatologie, der Rehabilitation sowie mit den in diesem Zusammenhang stehenden versicherungsmedizinischen und rechtlichen Fragen befassen.

 Bearbeitung medizinischer und rechtlicher Fragen im Zusammenhang mit der Traumatologie, speziell Unfallverhtung, Rehabilitation, Invaliditt, Verkehrsmedizin.

 Frderung der Mitglieder und aller, die sich fr diese Gebiete interessieren, durch Organisation eines Jahreskongresses oder von Fortbildungskursen, durch Publikation einer Zeitschrift, durch Mitwirkung an internationalen Kongressen.

 Oeffentlichkeitsarbeit in Zusammenhang mit den statuarischen Zielen.

Die SGTV hatte seit ihrer Grndung eine eigene Zeitschrift. Als Vorlufer kann die Revue Suisse des accidents de travail 1907 betrachtet werden. 1908 wurde der Mitarbeiterstab mit deutschschweizerischen Redaktoren erweitert. Die Zeitschrift nannte sich nun Schweizerische Zeitschrift fr Unfallmedizin und Jurisprudenz. 1928 nderte dann der franzsische Titel „Revue Suisse des accidents du travail et des maladies professionnelles (zu deutsch „Zeitschrift fr Unfallmedizin und Berufskrankheiten“, ZUB). 1992 wurde mit der Namensnderung der Gesellschaft auch eine Namensnderung der Zeitschrift vorgenommen. Sie hiess nun Zeitschrift fr Unfallchirurgie und Versicherungsmedizin ZUV.

1995 fusionierten die beiden Zeitschriften Helvetica Acta Chirurgica (Offizielles Organ der Schweizerischen Gesellschaft fr Chirurgie) und die Zeitschrift fr Unfallchirurgie und Versicherungsmedizin (Organ der SGTV) zum Swiss Surgery.

2003 stellte Swiss Surgery sein Erscheinen ein. Die Schweizerische Gesellschaft fr Chirurgie SGC affilierte zum British Journal of Surgery, wo jedoch die fachrelevanten Inhalte der Traumatologie nicht abgedeckt waren. Die SGTV konnte 2004 zum European Journal of Trauma (Europ J Trauma), spter European Journal of Trauma and Emergency Surgery, Europ J Trauma Emerg Surg, wechseln. Zustzlich wurde die SGTV auch Mitherausgeber der zweisprachigen Zeitschrift Operative Orthopdie und Traumatologie, Oper Orthop Traumatol.

Quellen:

 „Aus der Geschichte der Schweizerischen Gesellschaft fr Unfallmedizin und Berufskrankheiten“ E. Baur, a. Chefarzt der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt, Luzern 1993

 Prsidentenbriefe/ GV-Protokolle ab 1990

Verfasser: D. Heim

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Das Wichtigste auf einen Blick über die Vereinigung von Ärzten und Institutionen, die sich der Verhandlung des Unfalls und dessen Folgen widmen.

Geschichte


Der Anlass zur Grndung der „Gesellschaft der Schweizer Unfallrzte“ 7.1.1912 in Bern war die Absicht, die Unfallmedizin im Medizinstudium als Prfungsfach einzufhren. Die Ziele waren: Unfallmedizinisch engagierte Schweizer Aerzte zu vereinigen und wichtige Unfall- und Standesfragen zu studieren. Die erste Jahresversammlung fand am 28.4.12 in Olten statt.

1928 wurde der Name in „Schweizerische Gesellschaft fr Unfallmedizin und Berufskrankheiten SGUB“ abgendert. Es gab nun auch die Mglichkeit der ausserordentlichen Mitgliedschaft fr Personen oder Korporationen, die nicht Aerzte waren. Seit 1958 gibt es auch die Mglichkeit der Freimitglieder (ehemalige ordentliche Mitglieder, die nicht mehr berufsttig sind) und seit 1961 knnen auch auslndische Aerzte Mitglieder werden.

1981 wurden die Ziele der Gesellschaft neu formuliert:

 Vereinigung der Aerzte, die sich speziell fr die Unfallmedizin (Arbeits-, Sport- und Verkehrsunflle usw.) und fr die Berufskrankheiten interessieren.

 Studium wissenschaftlicher Fragen im Zusammenhang mit Unfallmedizin und den Berufskrankheiten, sowie Frderung ihrer Mitglieder.

 Studium allgemeiner Probleme aus den Ttigkeitsgebiet der Gesellschaft, speziell Unfallverhtung, Prophylaxe der Berufskrankheiten, Invaliditt, Rehabilitation, Verkehrsmedizin usw.

 Bekanntgabe der Ansicht der Gesellschaft an Behrden sowie ffentliche und private Versicherungstrger in Fragen, die in Zusammenhang mit den statuarischen Zielen stehen.

Fr auslndische Aerzte wurde neu der Status der korrespondierenden Mitglieder geschaffen.

1983 wurden die Aktivitten der Gesellschaft von Chirurgen- und Orthopdenkreisen als Konkurrenzierung und Doppelspurigkeit zu den bestehenden Fachgesellschaften kritisiert. Man empfahl deshalb eine vermehrte Hinwendung der Gesellschaft zur Versicherungsmedizin. In der Folge wurden gemeinsame Jahresversammlungen mit andern Fachgesellschaften durchgefhrt, die Anzahl der eigenen Jahresversammlungen wurde reduziert. Die Versicherungsmedizin kam 1985 sehr intensiv zum Zuge in Zusammenhang mit der Revision des KVG. Die Diskussionen um die Weiterexistenz der Gesellschaft verstummten dann.

1992 wurde der Name in „Schweizerische Gesellschaft fr Traumatologie und Versicherungsmedizin SGTV“ gendert. Damit wurde die Ablsung der Arbeitsmedizin von der Traumatologie statuarisch besiegelt. Die Ziele der Gesellschaft wurden in Art. 3 der neuen Statuten festgelegt:

Die Ziele der Gesellschaft wurden in Art. 3 der neuen Statuten festgelegt:

 Vereinigung der Aerzte aller Fachrichtungen und anderer Interessenten, die sich besonders mit der Traumatologie, der Rehabilitation sowie mit den in diesem Zusammenhang stehenden versicherungsmedizinischen und rechtlichen Fragen befassen.

 Bearbeitung medizinischer und rechtlicher Fragen im Zusammenhang mit der Traumatologie, speziell Unfallverhtung, Rehabilitation, Invaliditt, Verkehrsmedizin.

 Frderung der Mitglieder und aller, die sich fr diese Gebiete interessieren, durch Organisation eines Jahreskongresses oder von Fortbildungskursen, durch Publikation einer Zeitschrift, durch Mitwirkung an internationalen Kongressen.

 Oeffentlichkeitsarbeit in Zusammenhang mit den statuarischen Zielen.

Die SGTV hatte seit ihrer Grndung eine eigene Zeitschrift. Als Vorlufer kann die Revue Suisse des accidents de travail 1907 betrachtet werden. 1908 wurde der Mitarbeiterstab mit deutschschweizerischen Redaktoren erweitert. Die Zeitschrift nannte sich nun Schweizerische Zeitschrift fr Unfallmedizin und Jurisprudenz. 1928 nderte dann der franzsische Titel „Revue Suisse des accidents du travail et des maladies professionnelles (zu deutsch „Zeitschrift fr Unfallmedizin und Berufskrankheiten“, ZUB). 1992 wurde mit der Namensnderung der Gesellschaft auch eine Namensnderung der Zeitschrift vorgenommen. Sie hiess nun Zeitschrift fr Unfallchirurgie und Versicherungsmedizin ZUV.

1995 fusionierten die beiden Zeitschriften Helvetica Acta Chirurgica (Offizielles Organ der Schweizerischen Gesellschaft fr Chirurgie) und die Zeitschrift fr Unfallchirurgie und Versicherungsmedizin (Organ der SGTV) zum Swiss Surgery.

2003 stellte Swiss Surgery sein Erscheinen ein. Die Schweizerische Gesellschaft fr Chirurgie SGC affilierte zum British Journal of Surgery, wo jedoch die fachrelevanten Inhalte der Traumatologie nicht abgedeckt waren. Die SGTV konnte 2004 zum European Journal of Trauma (Europ J Trauma), spter European Journal of Trauma and Emergency Surgery, Europ J Trauma Emerg Surg, wechseln. Zustzlich wurde die SGTV auch Mitherausgeber der zweisprachigen Zeitschrift Operative Orthopdie und Traumatologie, Oper Orthop Traumatol.

Quellen:

 „Aus der Geschichte der Schweizerischen Gesellschaft fr Unfallmedizin und Berufskrankheiten“ E. Baur, a. Chefarzt der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt, Luzern 1993

 Prsidentenbriefe/ GV-Protokolle ab 1990

Verfasser: D. Heim

Ipad Portrait

Das Wichtigste auf einen Blick über die Vereinigung von Ärzten und Institutionen, die sich der Verhandlung des Unfalls und dessen Folgen widmen.

Geschichte


Der Anlass zur Grndung der „Gesellschaft der Schweizer Unfallrzte“ 7.1.1912 in Bern war die Absicht, die Unfallmedizin im Medizinstudium als Prfungsfach einzufhren. Die Ziele waren: Unfallmedizinisch engagierte Schweizer Aerzte zu vereinigen und wichtige Unfall- und Standesfragen zu studieren. Die erste Jahresversammlung fand am 28.4.12 in Olten statt.

1928 wurde der Name in „Schweizerische Gesellschaft fr Unfallmedizin und Berufskrankheiten SGUB“ abgendert. Es gab nun auch die Mglichkeit der ausserordentlichen Mitgliedschaft fr Personen oder Korporationen, die nicht Aerzte waren. Seit 1958 gibt es auch die Mglichkeit der Freimitglieder (ehemalige ordentliche Mitglieder, die nicht mehr berufsttig sind) und seit 1961 knnen auch auslndische Aerzte Mitglieder werden.

1981 wurden die Ziele der Gesellschaft neu formuliert:

 Vereinigung der Aerzte, die sich speziell fr die Unfallmedizin (Arbeits-, Sport- und Verkehrsunflle usw.) und fr die Berufskrankheiten interessieren.

 Studium wissenschaftlicher Fragen im Zusammenhang mit Unfallmedizin und den Berufskrankheiten, sowie Frderung ihrer Mitglieder.

 Studium allgemeiner Probleme aus den Ttigkeitsgebiet der Gesellschaft, speziell Unfallverhtung, Prophylaxe der Berufskrankheiten, Invaliditt, Rehabilitation, Verkehrsmedizin usw.

 Bekanntgabe der Ansicht der Gesellschaft an Behrden sowie ffentliche und private Versicherungstrger in Fragen, die in Zusammenhang mit den statuarischen Zielen stehen.

Fr auslndische Aerzte wurde neu der Status der korrespondierenden Mitglieder geschaffen.

1983 wurden die Aktivitten der Gesellschaft von Chirurgen- und Orthopdenkreisen als Konkurrenzierung und Doppelspurigkeit zu den bestehenden Fachgesellschaften kritisiert. Man empfahl deshalb eine vermehrte Hinwendung der Gesellschaft zur Versicherungsmedizin. In der Folge wurden gemeinsame Jahresversammlungen mit andern Fachgesellschaften durchgefhrt, die Anzahl der eigenen Jahresversammlungen wurde reduziert. Die Versicherungsmedizin kam 1985 sehr intensiv zum Zuge in Zusammenhang mit der Revision des KVG. Die Diskussionen um die Weiterexistenz der Gesellschaft verstummten dann.

1992 wurde der Name in „Schweizerische Gesellschaft fr Traumatologie und Versicherungsmedizin SGTV“ gendert. Damit wurde die Ablsung der Arbeitsmedizin von der Traumatologie statuarisch besiegelt. Die Ziele der Gesellschaft wurden in Art. 3 der neuen Statuten festgelegt:

Die Ziele der Gesellschaft wurden in Art. 3 der neuen Statuten festgelegt:

 Vereinigung der Aerzte aller Fachrichtungen und anderer Interessenten, die sich besonders mit der Traumatologie, der Rehabilitation sowie mit den in diesem Zusammenhang stehenden versicherungsmedizinischen und rechtlichen Fragen befassen.

 Bearbeitung medizinischer und rechtlicher Fragen im Zusammenhang mit der Traumatologie, speziell Unfallverhtung, Rehabilitation, Invaliditt, Verkehrsmedizin.

 Frderung der Mitglieder und aller, die sich fr diese Gebiete interessieren, durch Organisation eines Jahreskongresses oder von Fortbildungskursen, durch Publikation einer Zeitschrift, durch Mitwirkung an internationalen Kongressen.

 Oeffentlichkeitsarbeit in Zusammenhang mit den statuarischen Zielen.

Die SGTV hatte seit ihrer Grndung eine eigene Zeitschrift. Als Vorlufer kann die Revue Suisse des accidents de travail 1907 betrachtet werden. 1908 wurde der Mitarbeiterstab mit deutschschweizerischen Redaktoren erweitert. Die Zeitschrift nannte sich nun Schweizerische Zeitschrift fr Unfallmedizin und Jurisprudenz. 1928 nderte dann der franzsische Titel „Revue Suisse des accidents du travail et des maladies professionnelles (zu deutsch „Zeitschrift fr Unfallmedizin und Berufskrankheiten“, ZUB). 1992 wurde mit der Namensnderung der Gesellschaft auch eine Namensnderung der Zeitschrift vorgenommen. Sie hiess nun Zeitschrift fr Unfallchirurgie und Versicherungsmedizin ZUV.

1995 fusionierten die beiden Zeitschriften Helvetica Acta Chirurgica (Offizielles Organ der Schweizerischen Gesellschaft fr Chirurgie) und die Zeitschrift fr Unfallchirurgie und Versicherungsmedizin (Organ der SGTV) zum Swiss Surgery.

2003 stellte Swiss Surgery sein Erscheinen ein. Die Schweizerische Gesellschaft fr Chirurgie SGC affilierte zum British Journal of Surgery, wo jedoch die fachrelevanten Inhalte der Traumatologie nicht abgedeckt waren. Die SGTV konnte 2004 zum European Journal of Trauma (Europ J Trauma), spter European Journal of Trauma and Emergency Surgery, Europ J Trauma Emerg Surg, wechseln. Zustzlich wurde die SGTV auch Mitherausgeber der zweisprachigen Zeitschrift Operative Orthopdie und Traumatologie, Oper Orthop Traumatol.

Quellen:

 „Aus der Geschichte der Schweizerischen Gesellschaft fr Unfallmedizin und Berufskrankheiten“ E. Baur, a. Chefarzt der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt, Luzern 1993

 Prsidentenbriefe/ GV-Protokolle ab 1990

Verfasser: D. Heim

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Das Wichtigste auf einen Blick über die Vereinigung von Ärzten und Institutionen, die sich der Verhandlung des Unfalls und dessen Folgen widmen.

Geschichte


Der Anlass zur Grndung der „Gesellschaft der Schweizer Unfallrzte“ 7.1.1912 in Bern war die Absicht, die Unfallmedizin im Medizinstudium als Prfungsfach einzufhren. Die Ziele waren: Unfallmedizinisch engagierte Schweizer Aerzte zu vereinigen und wichtige Unfall- und Standesfragen zu studieren. Die erste Jahresversammlung fand am 28.4.12 in Olten statt.

1928 wurde der Name in „Schweizerische Gesellschaft fr Unfallmedizin und Berufskrankheiten SGUB“ abgendert. Es gab nun auch die Mglichkeit der ausserordentlichen Mitgliedschaft fr Personen oder Korporationen, die nicht Aerzte waren. Seit 1958 gibt es auch die Mglichkeit der Freimitglieder (ehemalige ordentliche Mitglieder, die nicht mehr berufsttig sind) und seit 1961 knnen auch auslndische Aerzte Mitglieder werden.

1981 wurden die Ziele der Gesellschaft neu formuliert:

 Vereinigung der Aerzte, die sich speziell fr die Unfallmedizin (Arbeits-, Sport- und Verkehrsunflle usw.) und fr die Berufskrankheiten interessieren.

 Studium wissenschaftlicher Fragen im Zusammenhang mit Unfallmedizin und den Berufskrankheiten, sowie Frderung ihrer Mitglieder.

 Studium allgemeiner Probleme aus den Ttigkeitsgebiet der Gesellschaft, speziell Unfallverhtung, Prophylaxe der Berufskrankheiten, Invaliditt, Rehabilitation, Verkehrsmedizin usw.

 Bekanntgabe der Ansicht der Gesellschaft an Behrden sowie ffentliche und private Versicherungstrger in Fragen, die in Zusammenhang mit den statuarischen Zielen stehen.

Fr auslndische Aerzte wurde neu der Status der korrespondierenden Mitglieder geschaffen.

1983 wurden die Aktivitten der Gesellschaft von Chirurgen- und Orthopdenkreisen als Konkurrenzierung und Doppelspurigkeit zu den bestehenden Fachgesellschaften kritisiert. Man empfahl deshalb eine vermehrte Hinwendung der Gesellschaft zur Versicherungsmedizin. In der Folge wurden gemeinsame Jahresversammlungen mit andern Fachgesellschaften durchgefhrt, die Anzahl der eigenen Jahresversammlungen wurde reduziert. Die Versicherungsmedizin kam 1985 sehr intensiv zum Zuge in Zusammenhang mit der Revision des KVG. Die Diskussionen um die Weiterexistenz der Gesellschaft verstummten dann.

1992 wurde der Name in „Schweizerische Gesellschaft fr Traumatologie und Versicherungsmedizin SGTV“ gendert. Damit wurde die Ablsung der Arbeitsmedizin von der Traumatologie statuarisch besiegelt. Die Ziele der Gesellschaft wurden in Art. 3 der neuen Statuten festgelegt:

Die Ziele der Gesellschaft wurden in Art. 3 der neuen Statuten festgelegt:

 Vereinigung der Aerzte aller Fachrichtungen und anderer Interessenten, die sich besonders mit der Traumatologie, der Rehabilitation sowie mit den in diesem Zusammenhang stehenden versicherungsmedizinischen und rechtlichen Fragen befassen.

 Bearbeitung medizinischer und rechtlicher Fragen im Zusammenhang mit der Traumatologie, speziell Unfallverhtung, Rehabilitation, Invaliditt, Verkehrsmedizin.

 Frderung der Mitglieder und aller, die sich fr diese Gebiete interessieren, durch Organisation eines Jahreskongresses oder von Fortbildungskursen, durch Publikation einer Zeitschrift, durch Mitwirkung an internationalen Kongressen.

 Oeffentlichkeitsarbeit in Zusammenhang mit den statuarischen Zielen.

Die SGTV hatte seit ihrer Grndung eine eigene Zeitschrift. Als Vorlufer kann die Revue Suisse des accidents de travail 1907 betrachtet werden. 1908 wurde der Mitarbeiterstab mit deutschschweizerischen Redaktoren erweitert. Die Zeitschrift nannte sich nun Schweizerische Zeitschrift fr Unfallmedizin und Jurisprudenz. 1928 nderte dann der franzsische Titel „Revue Suisse des accidents du travail et des maladies professionnelles (zu deutsch „Zeitschrift fr Unfallmedizin und Berufskrankheiten“, ZUB). 1992 wurde mit der Namensnderung der Gesellschaft auch eine Namensnderung der Zeitschrift vorgenommen. Sie hiess nun Zeitschrift fr Unfallchirurgie und Versicherungsmedizin ZUV.

1995 fusionierten die beiden Zeitschriften Helvetica Acta Chirurgica (Offizielles Organ der Schweizerischen Gesellschaft fr Chirurgie) und die Zeitschrift fr Unfallchirurgie und Versicherungsmedizin (Organ der SGTV) zum Swiss Surgery.

2003 stellte Swiss Surgery sein Erscheinen ein. Die Schweizerische Gesellschaft fr Chirurgie SGC affilierte zum British Journal of Surgery, wo jedoch die fachrelevanten Inhalte der Traumatologie nicht abgedeckt waren. Die SGTV konnte 2004 zum European Journal of Trauma (Europ J Trauma), spter European Journal of Trauma and Emergency Surgery, Europ J Trauma Emerg Surg, wechseln. Zustzlich wurde die SGTV auch Mitherausgeber der zweisprachigen Zeitschrift Operative Orthopdie und Traumatologie, Oper Orthop Traumatol.

Quellen:

 „Aus der Geschichte der Schweizerischen Gesellschaft fr Unfallmedizin und Berufskrankheiten“ E. Baur, a. Chefarzt der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt, Luzern 1993

 Prsidentenbriefe/ GV-Protokolle ab 1990

Verfasser: D. Heim