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Is total replacement of the ankle an option
Acta Orthopaedica, Volume 78, Issue 5 October 2007 , pages 567 - 568
Autor/en: Urban Rydholm
Die Sprunggelenksarthrodese war über viele Jahrzehnte die Operation der Wahl sowohl bei entzündlichen und degenerativen wie bei posttraumatischen Gelenkveränderungen. Überlastungsschäden der angrenzenden Fussgelenke aber auch von Knie und Hüfte werden als die grössten Nachteile beschrieben. Dazu kommt die funktionelle Einbusse insbesondere bei beidseitiger Operation.
In der jüngeren Vergangenheit wurden Sprunggelenksprothesen in immer grösserer Zahl eingesetzt. Das Editorial beschäftigt sich mit den Vor- und Nachteilen der Arthrodese und des Gelenkersatzes und bezieht sich auf die Daten von drei grossen nationalen Registern für Sprunggelenksprothesen, die in der gleichen Ausgabe der Zeitschrift präsentiert werden. Die Diagnosen variieren in den Registern deutlich:
In dem Register aus Neuseeland wurden 202 Prothesen erfasst, ca. 80% wurden wegen posttraumatischer Arthrose eingesetzt. Es wird eine Versagerrate von 7% nach durchschnittlich 2 Jahren berichtet, die 5-Jahres Überlebensrate war 86%. Im norwegischen Register wurden 257 Implantate registriert, 50% hatten eine Polyarthritis. Die Überlebensrate betrug 89% nach 5 Jahren und 76% nach 10 Jahren. Das Schwedische Register listet 531 Implantate, der Anteil an Patienten mit Polyarthritis war ebenfalls ca 50%. Die 5-Jahres Überlebensrate betrug 78%, war aber signifikant besser, wenn die jeweils ersten 30 Operationen der erfahrensten Chirurgen ausgeschlossen wurden, es scheint somit eine relativ flache Lernkurve zu geben.
Der Autor folgert, dass die Ergebnisse von Sprunggelenksprothesen denen von Hüft- und Knieprothesen immer noch unterlegen sind und Verbesserungen in Implantatdesign, Operationstechnik und Indikationsstellung noch wichtig erscheinen. Wegen der Lernkurve sollte der Eingriff nur in spezialisierten Zentren durchgeführt werden. Es ist interessant, dass sich die Register hinsichtlich der Operationsdiagnosen deutlich unterscheiden, die Ergebnisse hinsichtlich Überlebensdauer der Implantate sind jedoch ähnlich. Die Implantation einer Sprunggelenksprothese ist heute eine etablierte operative Massnahme, mit weiterer Erfahrung könnten sich die Langzeitergebnisse noch verbessern.
Thomas Ilchmann
Kantonsspital Liestal
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Norwegisches Register
Neuseeländisches Register
Schwedisches Register
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